☕ Café In – Belém
FrühstückEin entspannter Start in den Tag in einem der gemütlichen Cafés Beléms. Frische Brötchen, Galão und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee stimmen auf den Erkundungstag ein.
Ana, Bruno & Clara Familienreise nach Lissabon
LISSABON — METRO-NETZ
Imperiale Geschichte trifft moderne Kunst am Tejo-Ufer
Orte an Tag 1:
Ein entspannter Start in den Tag in einem der gemütlichen Cafés Beléms. Frische Brötchen, Galão und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee stimmen auf den Erkundungstag ein.
Der breite Fußweg entlang des Tejo bietet herrliche Ausblicke auf den Fluss und die Brücke 25 de Abril. Hier flaniert man zwischen Denkmal der Entdeckungen und Torre de Belém durch Lissabons maritimes Erbe.
Das Jerónimos-Kloster ist das prächtigste Zeugnis der manuelinischen Architektur Portugals – ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die filigranen Kreuzgänge und die mächtige Kirche, in der Vasco da Gama begraben liegt, sind schlicht atemberaubend.
Unmittelbar neben dem Kloster beherbergt das Berardo eine der bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst Europas – von Picasso bis Warhol. Der Eintritt ist kostenlos, die Qualität der Werke jedoch erstklassig.
Ein klassisches portugiesisches Restaurant in Belém, das für seine ehrliche Küche mit frischem Fisch und traditionellen Fleischgerichten bekannt ist. Ideal für ein solides Mittagessen ohne touristische Aufschläge.
Die Konditorei Pastéis de Belém backt seit 1837 nach dem originalen Geheimrezept die berühmten Pastéis de Nata. Noch warm, mit Zimt und Puderzucker bestreut – ein absolutes Pflichtprogramm in Lissabon.
Das MAAT mit seiner markanten geschwungenen Fassade direkt am Tejo-Ufer zeigt wechselnde Ausstellungen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Der Dachgarten bietet einen der schönsten Flussblicke Beléms.
Eine kleine, urige Tasca in Belém, die bodenständige portugiesische Hausmannskost serviert. Gegrillter Fisch, Arroz de marisco und ein einfacher Hauswein machen den Abend zum entspannten Abschluss des ersten Tages.
Kreativviertel, alte Meister und grüne Oasen
Orte an Tag 2:
In einer ehemaligen Textilfabrik unter der Brücke 25 de Abril haben sich Designerläden, Buchhandlungen, Cafés und Kreativstudios angesiedelt. Sonntagsmorgens verwandelt sich das Gelände in einen lebhaften Markt – unter der Woche ist es angenehm ruhig.
Die ikonische Hängebrücke über den Tejo erinnert frappierend an die Golden Gate Bridge in San Francisco. Von Alcântara aus bietet sich der beste Blick auf das imposante Stahlbauwerk und das Christus-König-Denkmal am gegenüberliegenden Ufer.
Die renovierte Markthalle im Viertel Campo de Ourique ist ein Geheimtipp unter Lissabonner Locals. Frische Produkte, hausgemachte Pastéis und eine bunte Auswahl an Mittagsgerichten von verschiedenen Ständen laden zum entspannten Schlemmen ein.
Das wichtigste Kunstmuseum Portugals beherbergt Meisterwerke vom 12. bis 19. Jahrhundert – darunter Hieronymus Boschs "Versuchung des heiligen Antonius" und bedeutende Goldschmiedearbeiten aus der Entdeckerzeit. Ein ruhiger, beeindruckender Nachmittag.
Der romantische Stadtpark nahe der Basílica da Estrela lädt mit alten Bäumen, Teich und Vogelvolieren zum Durchatmen ein. Familien, Rentner und Buchleser teilen sich die schattigen Bänke – ein echtes Stück Lissabonner Alltagsleben.
Der Time Out Market am Cais do Sodré vereint unter einem historischen Hallendach die besten Küchen Lissabons – von gegrilltem Oktopus bis hin zu feinen Pastéis. Abends füllt sich die Halle mit Einheimischen und Reisenden gleichermaßen.
Der älteste Botanische Garten Portugals, angelegt 1768 für die königliche Familie, überrascht mit terrassierten Beeten, exotischen Pflanzen und einem wunderbaren Blick über den Tejo. Ein stiller Kontrapunkt zum Stadtlärm.
Lissabons Herzschlag: Aufzüge, Ruinen und Fadoklänge
Orte an Tag 3:
Die beliebte portugiesische Bäckereikette serviert frische Brötchen, Croissants und herzhaftes Frühstück zu fairen Preisen. Ein authentischer Start in den Tag, so wie ihn Lissabonner selbst genießen.
Der majestätische Platz am Tejo-Ufer war einst das Tor Lissabons zur Welt. Das gelbe Triumphtor, die Reiterstatue König Josés I. und der weite Blick auf den Fluss machen ihn zu einem der schönsten Stadtplätze Europas.
Der neogotische gusseiserne Aufzug verbindet die Baixa mit dem Chiado-Viertel und bietet von seiner Aussichtsplattform einen herrlichen Blick über die Dächer der Unterstadt. Ein Ingenieurwunder aus dem Jahr 1902.
Das Erdbeben von 1755 ließ das Dach dieser gotischen Kirche einstürzen – heute ist das offene Skelett bewusst als Mahnmal erhalten. Im Inneren beherbergt das Archäologische Museum des Carmo faszinierende Funde, darunter echte Mumien.
Das elegante Chiado-Viertel verbindet literarisches Erbe – hier saß Fernando Pessoa im A Brasileira – mit feinen Boutiquen und Galerien. Ein Bummel durch die gepflasterten Gassen lohnt sich vor allem in den ruhigen Vormittagsstunden.
Das Bistro des Starkochs José Avillez bietet moderne portugiesische Küche in entspannter Atmosphäre zu vernünftigen Preisen. Gerichte wie Bacalhau com Broa oder Presa Alentejana zeigen, wie zeitgemäß die portugiesische Küche sein kann.
In der kleinen Konditorei Manteigaria werden die Pastéis de Nata direkt hinter einer Glasscheibe sichtbar frisch gebacken. Noch warm aus dem Ofen mit einem Bica – ein unwiderstehlicher Nachmittagssnack im Herzen des Chiado.
Dieser Aussichtspunkt auf dem Hügel des Bairro Alto bietet einen der besten Panoramablicke auf die Alfama, das Castelo de São Jorge und den Tejo. Besonders nachmittags, wenn das Licht goldfarben wird, ist er schlicht magisch.
Das Bairro Alto erwacht am späten Nachmittag langsam zum Leben – Bars öffnen ihre Türen, Fado-Klänge dringen aus Kellerlokalen. Ein Spaziergang durch die engen Gassen gibt einen Vorgeschmack auf Lissabons legendäres Nachtleben.
Die Tasca do Chico gilt als eine der authentischsten Fado-Tavernen Lissabons – klein, intim und ohne touristische Inszenierung. Bei traditioneller portugiesischer Küche erklingen abends Live-Fado-Darbietungen, die unter die Haut gehen. Reservierung empfohlen.
Kopfsteinpflaster, Fado-Seele und Ausblicke über die Stadt
Orte an Tag 4:
Das historische Café Nicola am Rossio ist eine Lissabonner Institution seit dem 18. Jahrhundert. Vergoldete Spiegel, Marmortische und ein klassischer Galão machen das Frühstück hier zu einem kleinen Zeitreiseerlebnis.
Die legendäre gelbe Tram 28 schlängelt sich durch die steilsten Gassen Lissabons – von der Baixa durch Alfama bis nach Graça. Weniger Touristenattraktion als echtes Verkehrsmittel, bietet sie dennoch unvergessliche Einblicke in die Stadtviertel.
Die maurische Burg thront auf dem höchsten Hügel Lissabons und bietet von ihren Zinnen einen 360-Grad-Panoramablick über die gesamte Stadt und den Tejo. Das Gelände mit seinen Pfauen und alten Olivenbäumen lädt zum ausgedehnten Erkunden ein.
Die romanische Kathedrale Lissabons wurde im 12. Jahrhundert auf den Ruinen einer Moschee errichtet und überstand das Erdbeben von 1755 teilweise. Ihre schlichte, wehrhafte Fassade mit den zwei Türmen ist ein markantes Wahrzeichen der Alfama.
Das älteste Viertel Lissabons ist ein Labyrinth aus engen Gassen, bunten Azulejo-Fassaden und kleinen Plätzen, auf denen Wäsche zwischen den Häusern trocknet. Hier lässt sich das ursprüngliche Lissabon noch spüren – einfach flanieren und sich verlaufen.
Dieses kleine, familiengeführte Restaurant in der Alfama serviert ehrliche portugiesische Hausmannskost – Caldo Verde, gegrillter Fisch und Arroz de Pato. Preiswertes Mittagsmenü, das von Einheimischen und Kennern gleichermaßen geschätzt wird.
Das Fado-Museum erzählt die Geschichte der portugiesischen Nationalseele – von den Ursprüngen in den Tavernen der Alfama bis zu den großen Stars wie Amália Rodrigues. Interaktive Stationen und Originalinstrumente machen den Besuch lebendig.
Das Mouraria-Viertel, einst das maurische Quartier Lissabons, ist heute eines der kulturell vielfältigsten der Stadt. Zwischen alten Fado-Häusern und internationalen Restaurants spürt man die jahrhundertealte Geschichte dieses faszinierenden Stadtteils.
Der Miradouro da Graça ist einer der am wenigsten überlaufenen Aussichtspunkte Lissabons und bietet einen traumhaften Blick auf das Castelo de São Jorge und die Dächer der Alfama. Besonders zur goldenen Stunde vor Sonnenuntergang ein unvergesslicher Anblick.
Ein authentisches Tascas-Restaurant im Herzen des Mouraria-Viertels, das für seine üppigen Portionen und den herzlichen Empfang bekannt ist. Traditionelle Gerichte wie Bacalhau à Brás oder Iscas com Elas werden hier ohne Schnörkel und zu fairen Preisen serviert.
Kunst, Kacheln und Lissabons moderne Flussuferseite
Orte an Tag 5:
Ein Lissabonner Klassiker aus den 1920er-Jahren mit hohen Spiegeln, Kristallleuchtern und frischen Pastéis. Hier frühstücken Stammgäste aus dem Viertel schon seit Generationen.
Eine der bedeutendsten Privatsammlungen Europas – von ägyptischen Antiquitäten über islamische Kunst bis hin zu Monet und Lalique. Der angrenzende Garten lädt nach dem Rundgang zur Pause ein.
Untergebracht in einem prachtvollen Kloster aus dem 16. Jahrhundert, erzählt dieses Museum die gesamte Geschichte des portugiesischen Kacheldekors. Das barocke Kirchenschiff allein ist schon die Anreise wert.
Ein unkompliziertes Tagesmenü mit frischen Meeresfrüchten und klassischen Petiscos direkt im Parque das Nações. Ideal, um vor dem Nachmittagsprogramm neue Energie zu tanken.
Das Expo-98-Gelände ist heute ein weitläufiger Flusspark mit Skulpturen, Brunnen und einer breiten Promenade am Tejo. Ein entspannter Spaziergang zwischen Mittagessen und Ozeanarium.
Eines der größten Aquarien Europas mit einem beeindruckenden zentralen Ozean-Tank, in dem Haie, Rochen und Tausende Fische gemeinsam schwimmen. Tickets am besten vorab online buchen.
Die Seilbahn schwebt in rund 20 Metern Höhe über den Tejo-Uferbereich und bietet einen weiten Blick auf die Vasco-da-Gama-Brücke und den Fluss im Abendlicht. Eine kurze, aber spektakuläre Fahrt.
Lissabons legendäre Meeresfrüchte-Brasserie – Gambas, Percebes und Sapateiras werden hier seit 1956 in großzügigen Portionen serviert. Warteschlangen gehören dazu, sind aber absolut den Aufwand wert.
1.409 EUR
| FLUG | €350 | |
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